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Fragen & Antworten

Unter der Adresse sifu@wing-chun-kampfkunst.de könnt ihr Fragen zum Wing Chun im allgemeinen, zu unserem Training und zu unserem Verein stellen.

 

Johann W., Bonn

Lerne ich bei euch im Gruppenunterricht auch die höheren Formen - oder nur die ersten beiden?

 

SiFu

Du lernst im Gruppenunterricht alles, was du brauchst, um Wing Chun praktizieren zu können. Es gibt keine "höheren Formen", alles gehört zusammen. Manches lernt man früher, manches später, aus didaktischen Gründen. Ein talentierter Anfänger sollte aber schon nach ein paar Monaten erste Holzpuppenübungen machen. Wer gut stehen und sich gut bewegen kann und eine gewisse Stabilität mitbringt, kann sicherlich nach einem Jahr mit dem Langstock beginnen. Das Langstocktraining erzeugt eine Ganzkörperspannung, die für die Energieentwicklung der waffenlosen Bewegungen ungemein nützlich ist, warum es also zurückhalten? Das sind Beispiele. Wing Chun ist kein Stufenbau, wo eines höher ist als das andere, sondern das eine hilft, das andere zu entwickeln, und umgekehrt.

 

Philipp M., Sankt Augustin:

Ich habe in einer anderen Schule den 8. Schülergrad, komme aber ohne Privatunterricht nicht mehr weiter. Könnte ich bei euch weitermachen?

 

SiFu:

Zunächst einmal, Prüfungen und Schülergrade sind bei uns nichts wert. Es kommt darauf an, was du kannst. Du trainierst wahrscheinlich seit zwei oder drei Jahren und solltest eigentlich ganz gute Grundlagen haben. Erfahrungsgemäß müssen wir da aber immer noch einiges nacharbeiten, weil unser Wing Chun einfach anders ist als das, was du gelernt hast. Grundsätzlich kannst du natürlich bei uns weitertrainieren.

 

 

Stephan F., Bonn:

Gibt es in eurem Wing Chun auch Bodenkampftechniken?

 

SiFu:

Nein, es gibt keine Bodenkampftechniken. Wing Chun bezieht die Kraft seiner Bewegungen aus den Ständen, Wendungen und Schritten. Es ist klar, dass diese in Bodenlage nicht mehr ausgeführt werden können, so dass die Mechanik des Wing Chun verloren geht. Am Boden kann man nur noch ringen. Wer sich für Bodenkampf interessiert, ist im brasilianischen Jiu-Jitsu oder eben in Ringervereinen sicher besser aufgehoben als in Schulen, die irgendwelche ausgedachten Drills als "Wing-Chun-Bodenkampf" verkaufen. Bei uns ist es ganz eindeutig: Wir haben keinen Bodenkampf, sondern wir wollen ihn vermeiden.

 

Nachfrage:

Aber ist denn Bodenkampf nicht wichtig für die Selbstverteidigung?

 

SiFu:

Die Bedeutung des Bodenkampfs für die Selbstverteidigung wird ganz klar überschätzt. Nahezu alle Straßenkämpfe beginnen in enger Distanz und werden in Sekundenschnelle mit einer Handtechnik entschieden - nicht am Boden, nicht mit Tritten, nicht mit Waffen. Wenn du am Boden landest, so nicht deshalb, weil du von einem Bodenkämpfer angegriffen wirst (das wird wohl eher selten der Fall sein), sondern weil du in der Rangelei das Gleichgewicht verlierst. Auf dieses ganze Schubsen, Festhalten, Zerren, Werfen usw., das dich die Balance kostet, haben wir aber gar keine Lust, und wir trainieren so, dass wir das verhindern können. 

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© Michael Schweitz