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Trainingszeiten:

Mo, Mi, Fr         18:30-21:00 h

 

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Kampfkunst

Ursprünge

 

Wing Chun Kung Fu entstand vor ca. 300 Jahren in Südchina. "Wing Chun" ist ein Eigenname, "Kung Fu" ein Sammelname für alle chinesischen Kampfkünste. Die verschiedenen Schreibweisen (Wing Chun, Wing Tsun, Ving Tsun) sind allesamt Umschriften des chinesischen Schriftzugs. Welche Umschrift gewählt wird, ist mehr oder weniger Geschmackssache und deutet nicht unbedingt auf technische Unterschiede hin. Die moderne Form des Wing Chun wurde von dem legendären Großmeister Yip Man (1892-1973) entwickelt und in Hongkong unterrichtet. Von dort aus verbreitete es sich seit den Siebziger Jahren in der westlichen Welt.

 

Konzept

 

"Kampfkunst" bedeutet, ein bestimmtes Konzept des Kämpfens optimal in Bewegung umzusetzen. Im Wing Chun ist dies das Konzept der Zentrallinie, einer gedachten vertikalen Ebene, die zwei Kämpfer miteinander verbindet. Wer die Zentrallinie angreift, hat die Initiative - wer die Zentrallinie besetzt, trifft den Gegner, bevor dieser treffen kann. Es geht im Wing Chun also darum, wie diese Linie möglichst schnell, einfach und kräftesparend erobert werden kann. Daher beschäftigen wir uns im wesentlichen mit drei Dingen: 1. mit dem zentralen Fauststoß                    (= Schlagkrafttraining); 2. mit der richtigen Körperstruktur, um den Fauststoß zu optimieren (= Formen); 3. mit Methoden, den Fauststoß trotz Gegenwehr ins Ziel zu bringen (= Chi Sau). Wing Chun kennt keine Vielzahl von Techniken, die mehr oder weniger zufällig ausgesucht und ausprobiert werden, sondern folgt immer denselben Prinzipien.

Grundlagen

 

a. Fauststoß

 

Der Fauststoß ist die entscheidende Technik des Wing Chun Kung Fu. Anders als ein box- oder karateähnlicher Stoß wird er mit vertikaler Faust ausgeführt. Auch die Kraftentwicklung ist völlig anders. Man muss sich diesen Fauststoß vorstellen, als ob man eine Stahlkette mit einer Eisenkugel am Ende nach vorn schnellen lässt. Die Glieder der Kette sind die Gelenke, die Kugel ist die Faust. Dieser Fauststoß wird exakt auf die Zentrallinie geführt und verschiebt die Arme des Gegners nach außen oder nach unten. Gerade Wege sind kürzer als kurvige, Handtechniken sind schneller als Fußtechniken, so dass der zentrale Fauststoß das einfachste Mittel darstellt, einen Gegner auszuschalten ("Wenn mich einer angreifen will, hau ich ihn um!"). Die meisten anderen Techniken, die das Wing Chun benutzt, dienen dazu, den Fauststoß zu unterstützen oder die Zentrallinie von feindlicher Gegenwehr freizuräumen. Tritte haben nur untergeordnete Bedeutung: zum Überbrücken  der Distanz im Nachsetzen oder zur Unterstützung der Hände sind sie manchmal nützlich.

b. Formen

 

c. Chi Sau

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© Michael Schweitz